Donnerstag, 7. Juni 2018

12:5 – Torfestival auf dem Bero


Es war das letzte Punktspiel der Saison, und es bot den Zuschauern am Dienstagabend ein ganz schönes Spektakel. 12:5 hieß es am Ende der Partie Berolina Mitte gegen den SV Adler, in der die Beros nochmal zeigten, dass sie zu Recht – obwohl nicht ganz, ganz oben – in der Verbandsliga doch Spitze sind.

Gegen die Adler-Mädchen fielen in beiden Halbzeiten sechs Tore, gut verteilt über die gesamte Spielzeit. Die fünf Gegentreffer, das sei gern erwähnt, waren auch der Offensivstärke der Adler geschuldet, die einige Male mit Tempo durch unsere Defensive wirbelten. Dass wir jemals in einem Pflichtspiel 5x den Ball aus unserem Tor holen mussten, ist mir jedenfalls nicht erinnerlich.

Letztlich kam es darauf aber auch nicht mehr an, denn die Vizemeisterschaft stand ja schon nach dem Spiel bei Hertha 03 in der Vorwoche fest, genauso wie der 4. Platz des SV Adler.

Was steht noch auf dem Programm in den letzten vier Wochen der Saison? Am Sonntag folgen wir einer Einladung von Anker Wismar zu einem Turnier an der Ostsee. Eine Woche später holen wir ein ausgefallenes Freundschaftsspiel bei den Spandauer Kickers nach (Glückwunsch zum Aufstieg in die Verbandsliga!). Am 23. ein Kleinfeld-Turnier in Buchholz (Titelverteidiger!), am Tag danach dann der letzte Auftritt auf dem Bero beim Mittemädchensommercup (Titelverteidiger!).

Am 30. Juni und 1. Juli findet unsere Saisonabschlussfahrt statt. Es geht nach Hamburg, wo wir beim ETV antreten. Die „Kickbees“, wie sich nennen, sind Hamburger Vize-Meister, ein Vergleich also auf Augenhöhe.

Dann geht’s in die Sommerferien, an deren Ende nicht nur das nächste Schuljahr beginnt sondern auch die neue Saison. Mit einer neuen Herausforderung, nämlich das hohe Niveau zu halten – und der Hoffnung, am Saisonende endlich einmal den einen Punkt mehr zu haben, der die diesmal wieder knapp verfehlte Meister-Medaille bringt…

Der Bero-Kader im letzten Saison-Punktspiel: Ava, Caro, Charlotte, Hannah H., Hannah K., Jo, Julia, Lara, Lina, Lotti, Luca, Philine, Pia, Selin.

LuLü

Dienstag, 29. Mai 2018

2:3 bei Hertha 03 – Meistertraum geplatzt


Wenn das 3:0 für die Gegnerinnen unmittelbar nach der Halbzeit fällt und damit der Plan, mit größerem Druck als bisher selbst den Treffer zum 1:2 zu machen und das Spiel annähernd wieder offen zu gestalten, erstmal gescheitert ist, dann zeigt sich die Moral und die mentale Kraft einer Mannschaft.

Manches Team bricht dann zusammen, weil die Schuldzuweisungen untereinander die Moral untergraben, weil plötzlich auch die körperlichen Kräfte dramatisch nachlassen; weil jede einzelne Spielerin mit sich selbst zu tun hat; einfach weil der Glaube fehlt, dieses Spiel noch umbiegen zu können.

Und auch die Beros hatten am vergangenen heißen Sonntag auf dem glühenden Kunstrasen im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft bei Hertha 03 rund 10 Minuten damit zu tun, den dritten Treffer der Zehlendorferinnen wegzustecken. Aber ab Spielminute 50 begann dann eine Aufholjagd, die jeden Respekt verdient. Jetzt wurden Chancen herausgespielt, Pfosten und Latte getroffen, (leider) ein Elfmeter verschossen und letztlich noch zwei schöne Tore erzielt, eins zu wenig.

Dass sie bei ihrer nun offensiveren Spielweise (4-3-3 statt 4-4-2) den vierten Gegentreffer riskierten, war klar, aber die Abwehr stand gut und ließ kaum noch eine Chance zu. Wobei die Hertha-Spielerinnen der Hitze und ihrer großen Einsatzbereitschaft Tribut zollen mussten und in ihrer Spielpräzision nachließen.

Wiederum war das auch dem Druck der Beros geschuldet, die in den Herthanerinnen immer mehr das Gefühl aufkommen ließen, Meisterschaft und Aufstieg doch noch zu verspielen. Denn darum ging es letztlich in diesem Spiel: Wer wird Berliner Meister? Und kann Hertha 03 den Aufstieg in die B-Juniorinnen-Bundesliga schaffen?

Für die Bero-Mädchen gab es bei Sieg (oder bei einem Remis in Zehlendorf und einem Punktgewinn im letzten Spiel gegen Adler) „nur“ den Meistertitel zu holen. Die Zusatzmotivation des Aufstiegs in die Bundesliga gab es für sie nicht, weil der Vorstand des Vereins ihnen diese Möglichkeit genommen hatte, indem er eine entsprechende Anmeldung beim DFB verweigerte.

Die Aussicht, in der nächsten Saison mit dieser eingespielten Mannschaft (altersmäßig scheidet niemand aus, weil keine 2001erin im Kader ist) und einigen Verstärkungen, die sich schon abzeichneten, mal gegen große Vereine wie Turbine Potsdam oder den VfL Wolfsburg zu spielen, hätte die notwendige mentale Aufrüstung sein können.

So wie sie die Herthanerinnen hatten, die tatsächlich mit einer enormen mentalen Wucht antraten und mit ihren schon bundesligaerfahrenen 2001erinnen die Beros letztlich auf Abstand hielten. Deshalb auch an dieser Stelle nochmal herzliche Glückwünsche an das Team um Trainerin Chantal Hoppe.

Die Beros haben am Dienstag, 5. Juni (18.30 Uhr, Bero) gegen den SV Adler die Möglichkeit, mit einem Sieg Hertha 03 nach Punkten noch einzuholen (beide dann 36). Dann zählt der direkte Vergleich – und da stehen die Zehlendorferinnen mit ihren Siegen in Hin- und Rückspiel besser da.

Der Bero-Kader in Zehlendorf: Caro, Charlotte, Hannah H., Hannah K., Jacky, Jo, Julia, Kim, Lara, Lina, Lotti, Luca, Mona, Philine, Pia, Selin.

LuLü

Dienstag, 15. Mai 2018

8 Siege am Stück – B-Mädchen auf der Zielgeraden


9:0 stand es am Sonntag beim Abpfiff des guten Schiedsrichters André Meyhöfer gegen den 1.FC Lübars. Einer der Bero-Erzrivalen der letzten Jahre, der allerdings die Abgänge starker Spielerinnen nicht kompensieren konnte und deshalb dem Tempo und der Präzision unseres Spiels nicht gewachsen war.

Es war seit Ende November der achte Punktspiel-Sieg in Folge für die Beros: 6:2 bei Adler, 2x gegen Türkiyemspor (5:2 und 5:0), 2x gegen Union (5:1 und 2:1), 18:0 gegen Stern, 6:1 bei Internationale und nun 9:0 gegen Lübars.

33 Punkte nach 12 Spielen bedeuten Platz 2 in der höchsten Berliner Spielklasse, punktgleich mit Hertha 03. Die beiden Teams befinden sich uneinholbar auf der Zielgeraden dieser Saison. Die Zehlendorferinnen haben allerdings schon 13 Spiele ausgetragen.

Und wie es der Spielplan so will: Am Sonntag nach den spielfreien Pfingsttagen müssen wir bei Hertha antreten (27. Mai, 10.30 Uhr), für die es das letzte Saisonspiel ist, während Bero danach noch ein Heimspiel gegen den SV Adler auszutragen hat.

Das ist natürlich eine sehr interessante und spannende Konstellation. Da im Berliner Jugendfußball das Torverhältnis nicht zählt sondern nur die Punkte, gibt es diese Möglichkeiten:
  1. Bero gewinnt bei Hertha (bleibt bei 33 Punkten) und ist dann Meister mit mindestens 36 Punkten. Der Ausgang des Adler-Spiels wäre egal.
  2. Hertha gewinnt, hat dann 36 Punkte. Bero kann mit einem Sieg gegen Adler zwar auch auf 36 Punkte kommen. ABER: Da bei Punktgleichheit die Spiele gegeneinander zählen (Bero hätte dann Hin- und Rückspiel verloren), wäre Hertha Meister.
  3. Das Spiel endet unentschieden, beide hätten 34 Punkte. Dann muss Bero gegen Adler mindestens einen Punkt holen, um den Titel zu gewinnen.

Es wird also ein „heißer“ Sonntagvormittag an der Onkel-Tom-Straße, egal wie das Wetter sein wird. Was schon klar ist: Die Beros werden dort mit Respekt vor den Gegnerinnen zugleich aber auch sehr selbstbewusst antreten. Nach acht Siegen in Folge kein Wunder…

Der aktuelle Bero-Kader: Ava, Caro, Celine, Charlotte, Hannah H., Hannah K., Jacky, Jo, Julia, Kim, Lara, Lina, Lotti, Luca, Mona, Philine, Pia, Selin.

LuLü

Sonntag, 22. April 2018

2:1 bei Union! Sieg auch im „Rückspiel“


Eis für die Mädchen, Erfrischendes (natürlich alkoholfrei) für die Erwachsenen – Caros Papa Michael hatte sofort nach dem Schlusspfiff den Rewe-Markt am Bruno-Bürgel-Weg gestürmt, um das Bero-Team mit einer Siegprämie zu belohnen.

2:1 für die Beros stand es am Ende einer hochinteressanten und jederzeit spannenden Partie auf dem Kunstrasenplatz des Union-Nachwuchszentrums. Durch die Trinkpausen nach jeweils 20 Minuten beider Halbzeiten wurde das Spiel „gevierteilt“. Union ging im ersten Viertel nach einer sehr schnellen Kombination, abgeschlossen mit einem Direktschuss in Führung – ein wirklich schönes Tor (14.).

Bei diesem Spiel handelte es sich ja eigentlich um eine Partie aus der Hinrunde, die aber wegen Nichtbespielbarkeit des Platzes am 9. Dezember ausgefallen war. Danach vagabundierte sie aus verschiedenen Gründen (Ferien, Pokalspiele) durch den Spielplan, bis sie durch den Rückzug von Grün Weiß Neukölln und Viktoria 89 dann doch an einem Wochenende stattfinden konnte. So wurde aus dem „Hinspiel“ ein „Rückspiel“.
Bis zum Pausenpfiff erspielte sich Union noch die eine oder andere Chance (Selin rettete einmal sehr cool kurz vor der Linie!), ohne die Führung ausbauen zu können, während Bero immer besser ins Spiel und zu gefährlichen Abschlüssen kam.

Im dritten Viertel drückten die Bero-Mädels dann auf den Ausgleich, mussten aber immer wieder auch heikle Situationen überstehen. Lara im Tor war gut auf dem Posten, und einmal half ihr Lotti, indem sie den Ball, der schon an Lara vorbei war, mit einer akrobatischen Aktion am Überqueren der Torlinie hinderte. Das war ganz großer Sport!

In Minute 50 war es dann soweit. Lina zog in ihrer selbstbewussten Art links neben dem Union-Strafraum aus spitzem Winkel ab, und der Ball rauschte ins Netz – 1:1! Jetzt wurde der Druck von Bero noch stärker, die Unionerinnen schienen von dem Ausgleich geschockt. Acht Minuten später brachte Hannah K. den Ball mit einem schönen Linksschuss im kurzen Eck unter – 2:1 für Bero (58.).

Das letzte Viertel endete dann zu Recht 0:0, so dass es bei dem Ergebnis blieb.
Als die Schiedsrichterin nach 82 Minuten abpfiff, war der Jubel bei den Spielerinnen und Bero-Fans natürlich groß: Beide Punktspiele gegen Union gewonnen (das „Hinspiel“ endete sogar 5:1), das beweist Qualität. Und am Sonntag das Spiel in der zweiten Halbzeit gedreht zu haben, ist ein weiterer Beleg für den Willen und die Einstellung der Bero-Mädels, sich von nichts und niemanden unterkriegen zu lassen.

Am Sonntag kommt der Tabellenletzte Stern 1900 zu uns (Anstoß: 13.50 Uhr), eine gute Gelegenheit, das Punkte-konto weiter zu steigern. 

 

Der Bero-Kader an diesem Sonntag: Caro, Charlotte, Hannah K., Jacky, Jo, Kim, Lara, Lina, Lotti, Luca, Luca-Tawia, Philine, Selin.

LuLü

Montag, 19. März 2018

5:1 gegen Union! Und der Bero staunte...


Für Sonntag, 12.15 Uhr war das Spiel der B-Mädchen gegen den 1.FC Union auf dem Bero angesetzt – sozusagen als Vorspiel für die 1. Herren, die ab 14.15 spielte. Da fanden sich dann mit zunehmender Spieldauer eine Menge Zuschauer ein, die sich beim Mädchenfußball sonst wohl eher nicht umschauen.

Das wird sich vielleicht ändern, denn was sie von den Bero-Mädchen an diesem Tag geboten bekamen, muss einfach Lust auf mehr machen. Eine sehr gut organisierte Mannschaft stürzte mit Leidenschaft und trotzdem kühlem Kopf, mit Selbstbewusstsein und entsprechender Körpersprache die Unionerinnen von einer Verlegenheit in die andere.

Zwei große, leider noch ungenutzte Chancen gleich in den ersten Minuten waren schon ein Fingerzeig, in welche Richtung das Spiel an diesem eisigen Sonnen-Sonntag gehen könnte. Und so war es denn auch: zwei Tore vor der Pause (Celine mit einem Profi-Lupfer über die Torhüterin nach einem genau getimten Steilpass von Lina und Kim nach einer Ecke von Hannah K.) drückten die Spielanteile entsprechend aus.

Mit einem fulminanten Freistoß-Lattenkracher (Lina) eröffnete Bero die zweite Hälfte. Ein Raunen und Staunen ging über den Platz: Nur ein paar Zentimeterchen tiefer und das 3:0 wäre jetzt schon fällig gewesen. So probierte Union alles, um nochmal ins Spiel zu kommen, aber die beiden Bero-Viererketten, die sich im richtigen Abstand und mit enorm viel Laufarbeit ständig zum Spielgeschehen hin verschoben, sorgten dafür, dass die Köpenickerinnen insgesamt nur vier Mal aufs Bero-Tor schießen konnten. Einer dieser Schüsse war der Freistoß, der beim Stand von 4:0 zum Ehrentor für Union führte.

Aber vorher war es eine weitere Ecke von Hannah K., für die Kim genau den richtigen Laufweg genommen hatte und deshalb den Ball mit einem wuchtigen Kopfball im Union-Tor unterbringen konnte – 3:0 (ausgelobte Prämie vom Trainer für so ein Ecke/Kopfballtor: ein Eis nach Wahl für alle). Beim 4:0 wurde der Ball schnell durchs Mittelfeld gespielt – wieder Lina auf Celine – ein trockener Schuss – drin!

Und bevor jemand auf die Idee kommen konnte, dass die Unionerinnen nach ihrem Tor vielleicht doch noch aufkommen könnten, legte sich Hannah K. wieder den Ball zu einer Ecke zurecht. Diesmal zog sie den Ball flach auf die kurze Ecke. Niemand fühlte sich für die Kugel zuständig, und so fand sie den Weg ins Netz – 5:1. Der Schlusspunkt unter ein Spiel der Bero-Mädchen, wie wir es in seiner Kompaktheit und seinem gleichbleibend hohen Niveau über 80 Minuten noch nicht gesehen haben. 
 
Zum Schluss soll dies nicht unerwähnt bleiben: Unions Trainerin Julia Wigger gratulierte nicht nur zum Sieg, sondern brachte auch noch einen Blumenstrauß und Kuchen für unsere Betreuerin Anja vorbei, die Geburtstag hatte. Starke Geste!

Für Bero am Ball: Ava, Caro, Celine, Hannah H., Hannah K., Jacky, Julia, Kim, Lara, Lina, Luca, Mia, Philine, Pia, Selin.

LuLü

Sonntag, 18. März 2018

5:0! Rückrundenauftakt bei Türkiyemspor gelungen



 
Nachdem das angesetzte Nachholspiel bei Union am 28. Februar wegen der eisigen Kälte ausgefallen war, mussten wir im ersten Punktspiel der Rückrunde zur Blücherstraße in Kreuzberg fahren, wo die Türkiyemspor-Mädchen uns erwarteten. Sonntags um 16.00 Uhr spielen Juniorinnen ja eher selten, zudem war es plötzlich sehr warm (17 Grad).

Und da es ja auch um das erste „Draußen“-Spiel seit dem 3. Dezember handelte, war klar, dass nicht alles sofort wieder problemlos lief. Die 1. Halbzeit wurde dann auch nur mit einem knappen 1:0-Vorsprung beendet. Chancen gab es reichlich, aber im „Abschluss“ haperte es immer wieder.

Das wurde in Halbzeit 2 dann schon besser, so dass letztlich doch noch ein hochverdienter 5:0-Sieg heraussprang. Der brachte die Bero-Mädels dank der besseren Tordifferenz gegenüber Hertha ß03 und dem 1. FC Union an die Tabellenspitze.
Gleich acht(!) Spielerinnen mussten wegen Krankheit oder Verletzung absagen, so dass alle Bero-Mädchen die gesamten 80 Minuten spielen mussten – gerade bei der plötzlichen Wärme eine beachtenswerte Leistung. Fünf verschiedene Torschützinnen (Hannah K., Lina, Luca, Jacky und Julia) zeigten sehr schön, wie variabel unser Angriffsspiel ist. 

Am Sonntag beim Heimspiel gegen den Mit-Favoriten 1.FC Union (12.15 Uhr, Bero) wird es bestimmt nicht so warm werden, aber ein heißes Match wird es auf jeden Fall. Ist ja gegen die Köpenickerinnen immer so…

Für Bero beim 5:0 am Ball: Ava, Hannah H., Hannah K., Jacky, Julia, Lara, Lina, Luca, Mona, Pia, Selin.


LuLü

Montag, 5. März 2018

BFV-Hallenendrunde: Platz 3 für Bero


„Wir denken nur von Spiel zu Spiel“, ist so einer dieser ewig wiederkehrenden Fußballsprüche. Und es mag ja sogar sein, dass er hier und da sinnvoll ist. Auch um gerade die Bedeutung des kommenden Spiels besonders zu betonen. „Das nächste Spiel ist immer das schwerste“, gehört auch in diese Kategorie.

Aber es werden nicht wenige Spieler und Trainer sein, die je nach Lage mal schauen, was anhand des Spielplans möglich ist. Und wenn sich das Geschehen wie bei der Hallenendrunde der B-Mädchen in zwei Gruppen und innerhalb weniger Stunden abspielt, ist der Blick auf die potentiellen Konstellationen eigentlich unvermeidlich.

Daher haben wir natürlich auch nach der Bekanntgabe der Gruppen geschaut, wie es denn so kommen könnte. Gruppensieger werden, um im Halbfinale gegen den Zweiten der Staffel A antreten zu können und damit dem Favoriten Union vor einem möglichen Finale aus dem Weg zu gehen, war ein ehrgeiziges, aber nicht unrealistisches Szenario. Mit Siegen gegen Türkiyemspor (3:0), Adler (1:0) und Hertha 03 (1:0) trat das auch ein.

Allein, Union spielte nicht mit. Mit zwei Remis (gegen Viktoria 89 und Lübars) und nur einem Sieg (H. Neuendorf) wurden die Köpenickerinnen nur Zweite in ihrer Gruppe – hinter Viktoria 89. Das war eine echte Überraschung und bedeutete, dass die Beros gegen Union um den Einzug ins Finale spielen mussten.

Da es bedauerlicherweise bei dieser Meisterschaft, für die BFV leider keine repräsentative Halle besorgen konnte, keine Platzierungsspiele um Platz 5 und Platz 7 gab, wurde der Spielplan kurzfristig geändert: Wir mussten schon nach nur einem Spiel Pause gegen die ausgeruhten Unionerinnen (drei Spiele Pause) ran.

Die gewannen das Spiel dann 3:0, weil sie mit der richtigen Mischung aus Tempo und Präzision die Bero-Abwehr zu ungewohnten Fehlern zwangen. Wie ungewöhnlich das war, lässt sich daran ablesen, dass diese Bero-Mannschaft, die drei Mal den Titel gewann, seit 2014 in fünf Teilnahmen an der Berliner Hallenendrunde noch nie in der regulären Spielzeit (12 Minuten) ein Spiel verloren hatte.   

Aber zum Glück war es nicht das letzte Spiel an diesem Tag. Mit 4:1 wurden die Mädchen von Viktoria 89 im Spiel um Platz 3 geschlagen, so dass die Beros es noch „aufs Treppchen“ schafften und Bronzemedaillen umgehängt bekamen. Die Bero-Spielerinnen Hannah Kratz, Lina Krauss und Luca Scheel wurden vom Verbandstrainer-Team um Ailien Poese ins „Dream Team“ berufen, Caro Fredrich sogar als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. 

Das tröstete dann doch etwas über unseren nicht ganz aufgegangenen „Turnier-Plan“ hinweg. Und auch die Tatsache, das die Beros als einzige an diesem Tag gegen die Hallenmeisterinnen vom SV Adler (1:0 in der Gruppenphase) gewonnen hatten, soll nicht unerwähnt bleiben.

Herzlichen Glückwunsch an die Adler-Mädchen, deren überschäumende Freude nach dem 2:1-Sieg im Endspiel gegen den 1.FC Union zweierlei zeigte: Welch ein besonderer Moment es für die Spielerinnen ist, eine solche Meisterschaft zum ersten Mal zu gewinnen und dass der Fußball eben nicht ausrechenbar ist – zum Glück!

Ach, übrigens: Auch bei den Meisterschaften der D-Mädchen (Sieger: Bero!) und der C-Mädchen (Zweiter: Bero!) kam die jeweils beste Spielerin aus unserem Verein (Isabelle Stoltze-Gomez und Mona Sarr). Darauf können wir alle stolz sein!

Für Bero bei der B-Mädchen-Endrunde am Ball: Caro, Celine, Hannah H., Hannah K., Jacky, Lara, Lina, Luca und Selin.


LuLü

Montag, 18. Dezember 2017

Spielausfall – B-Mädchen im März jetzt 2x gegen Union

Nach dem vor allem in der ersten Halbzeit etwas mühsamen 5:2 (1:0) gegen Türkiyemspor am 3. Dezember trafen sich die Beros am Samstag danach morgens um 9 Uhr in der Köpenicker Hämmerlingstraße. Mal wieder stand eine Begegnung mit dem 1.FCUnion an, seit nun schon längerer Zeit Dauerrivalinnen unserer Mannschaft, wenn es um Titel und Ehren im Berliner Mädchenfußball geht.

Im Laufe der Zeit haben sich Freundschaften unter den Spielerinnen entwickelt, zumal viele von ihnen gemeinsam in den Auswahlmannschaften für Berlin antreten. Und auch die Trainer-Teams pflegen eine sehr freundschaftlichen Umgang miteinander, völlig frei von jeder Art von Neid und Missgunst – im Gegenteil, die bessere Leistung wird immer anerkannt, ohne billige Ausreden.

Wir spielen einfach gern gegen die Unionerinnen, weil es immer spannende und hochklassige Partien sind, mit allem, was dazu gehört – der Aufregung der Mädchen vor dem Spiel, der Freude übergelungene Aktionen im Spiel und manchmal auch der Tränen nach dem Spiel, wenn es mal nicht zum Sieg gereicht hat.

Soweit kam es am Samstag aber gar nicht erst, denn Petrus (oder Frau Holle) machte uns einen dicken Strich durch die Rechnung. Der schneebedeckte Boden und dazu ein fies-kalter Wind, der die Flocken quer über den Platz trieb, hätten ein reguläres Spiel nicht zugelassen. Und schlimmer noch: Es war mit gefährlichen  Rutschpartien und Verletzungen zu rechnen, so dass der Schiedsrichter das Spiel kurz vor dem Anpfiff absagen musste. 

Schade, aber nicht zu ändern – und vor allem sehr vernünftig. Mit Union-Trainerin Julia Wigger waren wir uns schnell einig, dass das Spiel am besten vor Beginn der Rückrunde nachgeholt wird, so dass es im März gleich zwei Mal zum Top-Spiel Union gegen Bero kommt.

Dann wird es richtig schön spannend in der Verbandsliga, denn mit Hertha 03 (mit einem Spiel mehr zurzeit Tabellenführer), Union und Bero steht ein interessanter Dreikampf um den Titel an, verbunden mit der Möglichkeit, in die B-Juniorinnen-Bundesliga aufzusteigen.

LuLü

Donnerstag, 30. November 2017

6:2 nach 0:2 – B-Mädchen drehen Spiel bei Adler


Kalt war’s an der Halker Zeile an diesem Sonntagmittag. Und dazu wurden die Beros auch gleich noch kalt geduscht – 0:2 nach 16 Minuten. So hatten Trainer und Mannschaft sich den Auftakt beim SV Adler nicht vorgestellt. Nur mühsam kam die Mannschaft ins Spiel, die ungewohnte taktische Ausrichtung führte zu allerlei Missverständnissen und Ballverlusten. 

Aber Bero ist nun mal Bero, aufgesteckt wird nicht – das 1:2 durch einen herrlichen Weitschuss von Hannah K. machte kurz vor der Pause Mut. Und danach nahmen die Bero-Mädchen das Spiel in die Hand, wenn man das im Fußball sagen darf. Das 2:2 gleich nach dem Seitenwechsel zeigte die Richtung an, in die sich das Spiel nun bewegen würde.

Im gewohnten 4-4-2 schossen die Beros in regelmäßigen Abständen noch vier Tore, die letztlich auch verdient waren. Als der gut und souverän leitende Schiedsrichter Michael Oschipowski die Parte abpfiff, hatten die Bero-Mädchen Platz 1 in der Verbandsliga verteidigt – und wieder einmal gezeigt, dass sie sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen können.

Eine Fähigkeit, die sich aus dem Glauben an sich selbst und das eigene Können  entwickelt hat. Das war schön anzusehen.
  
Der Kader an der Halker Zeile: Anna-Chiara, Ava, Caro, Charlotte, Hannah H., Hannah K., Jacky, Lina, Lotte, Philine, Pia, Purga, Sanna und Selin.

LuLü

Montag, 20. November 2017

B-Mädchen 1:3! Hertha 03 holt sich drei Punkte auf dem Bero ab


1:3 im Spitzenspiel der Verbandsliga gegen Hertha 03 – nach dem 0:1 im Pokal gegen Hohen Neuendorf die zweite Niederlage gegen eine Berliner Top-Mannschaft innerhalb von fünf Tagen für die Bero-B-Mädchen.

Natürlich kann man da lamentieren und jammern: schon vor dem Spiel fünf Verletzte (Celine, Jo, Kim, Lara, Lotti), dann fällt Julia bei der Erwärmung aus, Luca muss nach 15 Minuten mit einem dicken Knöchel vom Platz, der dritte Treffer für Hertha ein Eigentor, zwei Mal retten die Zehlendorferinnen auf der Linie usw.

Aber soll man nicht lieber das Positive aufzählen? Die schnelle Führung durch einen prächtigen 17-Meter-Links(!)schuss der starken Lotte, die uns von den C-Mädchen ausgeliehen wurde. Genauso wie die Torhüterin Anna Chiara, die mit Mut und entschlossenem Eingreifen gefiel. Charlotte nach langer Verletzungspause mit starkem Zweikampfverhalten als Innenverteidigerin, um nur einige zu nennen.

Dazu das schnelle Kombinationsspiel aus der Abwehr über die unermüdlichen Flügel-Spielerinnen Pia und Hannah K. Und – vielleicht sogar das Wichtigste – die enorme Laufbereitschaft, der nie erlahmende Wille, das Spiel noch zu drehen – trotz aller unglücklichen Umstände.

Resignation ist für diese Mannschaft ein Fremdwort, selbst wenn manche Gegenspielerin bis zu zweieinhalb Jahre älter ist und bereits ein Jahr B-Mädchen-Bundesligaerfahrung hat. Die älteste Spielerin in der Hertha-Startelf hat am 3.1. 2001 Geburtstag, unsere jüngste am 9.10. 2003... 

Klingt das doch wieder nach Lamentieren? Nö, in so einem Alter und auf diesem Niveau spielt ein solcher Unterschied schon eine Rolle.

Die jungen Beros lernen aus den beiden Niederlagen eine Menge, das ist sicher. Und sicher ist auch: Wenn sie zusammenbleiben, gehört ihnen die Zukunft – zumindest in Berlin. 

Der Kader gegen Hertha 03: Anna-Chiara, Ava, Caro, Charlotte, Hannah H., Hannah K., Jacky, Lina, Lotte, Luca, Philine, Pia, Sanna und Selin.

LuLü

Freitag, 17. November 2017

0:1! Pokal-Aus gegen Bundesligist Hohen Neuendorf

B-Mädchen - trotz knapper Niederlage zufrieden mit ihrer Leistung
„Spielbericht online“ ist eine Einrichtung, in der alle Aufstellungen, Spielverläufe, Auswechslungen und, wenn der Schiedsrichter gut aufgepasst hat, auch die richtigen  Torschützinnen eingetragen werden. Beim Pokalspiel der Bero-B-Mädchen gegen Hohen Neuendorf hat der Schiri zwar die Torschützin nicht eingetragen, aber das Ergebnis steht dort trotzdem und gilt bis in alle Ewigkeit – 0:1.

Nun ist es natürlich keine Schande, gegen Berlins einzige B-Juniorinnen-Bundesliga-Mannschaft zu verlieren. Aber zwingend war das nicht. Vier sehr gute Chancen für Bero (u.a. ein knallharter Pfostenschuss von Caro), praktisch keine wirklich herausgespielte Möglichkeit für HN und das Tor ein Glückstreffer – das umgekehrte Ergebnis hätten sicher auch die Hohen Neuendorferinnen akzeptiert.

Interessant: Schaut man mal auf die Aufstellung in Spielbericht online, erkennt man, dass in Beros Startelf sechs 2003erinnen standen. Sie könnten also noch bei den C-Mädchen spielen und waren ihren zum Teil zwei Jahren älteren Gegenspielerinnen durchaus ebenbürtig. Ein Versprechen auf eine starke Bero-Zukunft!

Werfen wir noch  einen Blick in die Pokal-Historie der jetzigen Bero-B. Da passte das Spiel am Dienstagabend genau in die Reihe. Denn es  war das dritte Mal hintereinander, dass wir in der 1. Pokalrunde gegen einen sehr schweren Gegner ran mussten.

Erste Saison als C-Mädchen: der Berliner Vizemeister Hertha 03 gewinnt 2:0.

Zweite Saison als C-Mädchen: Der damalige Spitzenreiter 1.FC Lübars wird mit einem überzeugenden 4:1 vom Bero gespielt, die Mädchen holen sich am Ende der Saison den Pokal.

Und jetzt also in der ersten Saison als B der Bundesligist Hohen Neuendorf in Runde 1. Setzt man die Reihe fort, könnte es im 2. Jahr als B-Mädchen wieder einen Pokalsieg geben. Zukunftsmusik…

Also: Traurig darf man nach so einem unglücklichen 0:1 für einen Tag sein, dann wird der Kopf frei gemacht für das nächste schwierige Spiel. Am Sonntag kommt nämlich Hertha 03 zum Bero (13.50 Uhr), die einzige Mannschaft, die außer den Beros in dieser Saison alle Punktspiele gewonnen hat.

Apropos Hertha 03: Die hatten in der ersten Pokalrunde den BFC Dynamo zugelost bekommen, Letzter in der Landesliga. Man kann auch Glück haben…

Gegen HN für Bero auf dem Platz: Anna-Chiara, Caro, Celine, Charlotte, Hannah H., Hannah K., Jacky, Julia, Kim, Lina, Luca, Luise, Mona, Philine, Pia, Sanna und Selin.

LuLü

Sonntag, 15. Oktober 2017

5:1 bei Lübars – Sieg mit Wermutstropfen

Gute Besserung, Jo!!!

Es war ein Schrei, der durch Mark und Bein ging! Kurz vor Spielbeginn war Jo bei der Erwärmung gestürzt und sehr unglücklich auf ihren rechten Ellbogen gefallen. 20 Minuten lag sie auf dem Platz und wurde dann vom Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Diagnose: ein ausgekugelter Ellenbogen, der unter Narkose wieder eingerenkt wurde; dazu ein Bänderriss, der sie zu einer wochenlangen Pause zwingt.

Unmittelbar nach dem Spiel bekam sie im Krankenhaus schon Besuch von den Bero-Mädchen und Trainer Stefan. Gute Besserung, Jo, das aufgeschnittene Trikot mit der Nummer 7 ist für dich schon neu bestellt! 

Der Schock über Jos Verletzung saß tief. Dazu kam die wie immer hohe Motivation der Spielerinnen des 1.FC Lübars, so dass Bero erstmal nicht ins gewohnt schnelle Pass-Spiel fand. Auch wenn in der 14. Minute nach einer der sehr guten Hannah K.-Ecken das 1:0 durch Jacky fiel, kam keine Ruhe ins Spiel; nach guten Balleroberungen folgten häufig hektische Fehlpässe, die das sonst übliche Chancenaufkommen auf ein Minimum reduzierten.

Und es kam, wie es kommen musste: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von der rechten Seite (die Beros warteten auf den Pfiff des Schiris) fiel wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff das 1:1.)

Kleine Regelkunde: Der Schiedsrichter muss einen Freistoß nur dann anpfeifen, wenn es eine Verwarnung oder eine Verletzungsbehandlung gegeben hat oder wenn er den Abstand der Mauer selbst herstellt. 

Während die Körpersprache der Beros beim Gang in die Kabine nichts Gutes ahnen ließ, stand nach der Pause ein ganz anderes Team auf dem Platz, obwohl es dieselben Spielerinnen waren. Eine deutliche Trainer-Ansprache, eine Umstellung und sich gegenseitig motivierende Worte der Bero-Mädchen rund um Mannschaftskapitänin Sanna im Kreis änderten alles. Plötzlich waren das schnelle Spiel, die Wucht und der Wille da. Klare Chancen wurden herausgespielt, so dass vier weitere Bero-Tore (Julia, Lina, Lina, Selin) fast zwangsläufig fielen.

Am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen – eine Fähigkeit, die dieses Team über die Jahre immer wieder gezeigt hat. Toll gemacht, Mädels! Der 5:1-Sieg an der Schluchseestraße war dann wirklich total verdient.

Da das nächste Punktspiel gegen Bundesliga-Absteiger Hertha Zehlendorf erst in fünf Wochen stattfindet, ist vielleicht Jo dann schon wieder dabei. Wir drücken alle die Daumen!

In Lübars für Bero auf dem Platz: Ava, Caro, Hannah H., Hannah K., Jacky, Julia, Lara, Lina, Luca, Philine, Pia, Sanna und Selin.

LuLü

Montag, 9. Oktober 2017

5:1 gegen Inter – Bero bleibt weiter oben


Natürlich ist ein 5:1 ein glattes Ergebnis, der vierte dreifache Punktgewinn im vierten Punktspiel fiel den Beros aber ein ganzes Stück schwerer als die beiden Siege bei Viktoria 89 (20:0) und Stern 1900 (14:0) sowie der kampflose gegen Neukölln (6:0).

Bis zu 34. Minute dauerte es, bis die Mädchen vom FC Internationale sich zum ersten Mal geschlagen geben mussten. Sie wehrten sich mit großer Laufbereitschaft, konnten aber nicht verhindern, dass vor der Pause noch zwei Bero-Tore nach schönen Kombinationen fielen.

Mancher Zuschauer dachte nun wohl, dass sich der Torreigen nach dem Seitenwechsel fortsetzen würde, aber das Team von Trainer Mo Mohamed knickte nicht ein, und die Beros schafften es diesmal nicht, sich die bisher in dieser Saison übliche Zahl an Großchance herauszuspielen. 

Inter hatte sich durch die couragierte Spielweise dann auch das Tor zum 1:3 redlich verdient, als die Bero-Abwehr allzu unkonzentriert agierte. Mit zwei weiteren Bero-Toren nach einer Ecke und einem gelungenen Angriff über rechts wurde dann aber alles klar gemacht. Bero weiter auf Platz 1 in der Verbandsliga.

Dass nicht alles glatt lief an diesem sonnigen Sonntagmittag, war sicher eine guter „Wecker“ für das spannende Auswärtsspiel beim 1.FC Lübars am nächsten Samstag (13.45 Uhr).

Gegen Inter auf dem Bero im Einsatz: Ava, Celine, Hannah K., Jacky, Jo, Julia, Kim, Lara, Lina, Lotti, Luca, Pia, Sanna und Selin.

LuLü

Sonntag, 1. Oktober 2017

Es regnete Tore – 14:0 bei Stern 1900

Das Vergleichen der aktuellen Vorhersagen von Wetter-Apps ist längst ein beliebtes Gesellschaftsspiel. Das trifft auch auf die Eltern der Bero-B-Mädchen zu, wenn sie auf den Beginn des Spiels warten. Und es liegt dann schon mal ein wenig Empörung in der Stimme, wenn Prophezeiung und Wirklichkeit nicht übereinstimmen: „Aber es soll doch erst um 14 Uhr anfangen zu regnen…“

So war es auch beim Sonntagvormittagsspiel bei den Mädchen von Stern 1900. Sprühregen der feinsten Art begleitete die 80 Minuten, mal stärker, mal schwächer.
Aber es nieselte nicht nur aus den grauen Wolken, es regnete auch Tore. Nach dem Punktspielauftakt bei Viktoria (20:0) und der von Neukölln abgesagten Partie am vergangenen Wochenende (6:0-Wertung für Bero), trafen die Beros auf dem großen Platz an der Kreuznacher Straße zwischen der 6. und der 77. Minute14 Mal gegen die tapferen zehn Stern-Mädchen, die sich so gut es eben ging verteidigten. Interessierter Beobachter am Rande: BFV-Coach Sven Gruel, als Co-Trainer zuständig für die Berliner U16-Auswahl.  

3 Spiele, 3 Siege, 40:0 Tore – eine makellose Bilanz für die Beros. Grund genug, voller Optimismus am nächsten Sonntag um 12.30 Uhr  zum ersten Heimspiel gegen den FC Internationale anzutreten. Ein Spitzenspiel, denn das Team von Mo Mohamed liegt zurzeit auf Platz 3.

Ach so, meine Wetter-App zeigt Regen an für nächsten Sonntag. Hoffentlich regnet es dann ja auch wieder Bero-Tore…

Bei Stern 1900 für Bero am Ball: Ava, Celine, Hannah K., Jacky, Jo, Julia, Kim, Lara, Lina, Lotti, Luca, Pia, Sanna und Selin.

LuLü

Sonntag, 17. September 2017

Tor-Festival in Lichterfelde – Bero trifft 20x!


Beim 10:0-Testspielsieg gegen den Verbandsliga-Konkurrenten SV Adler hatte es sich schon angedeutet: Beros neue B-Juniorinnenmannschaft – gebildet aus den C-Pokalsiegerinnen der vergangenen Saison und drei Neuzugängen – wird in dieser Saison ein Wörtchen mitreden können, wenn es um die Vergabe der vorderen Plätze in Berlins höchster Spielklasse geht.

Nahtlos schlossen die Beros im ersten Punktspiel bei Viktoria 89  an ihre Spielweise aus dem Adler-Test an: aus der Balleroberung mit schnellem Umschalten die Lücken in der Abwehr des Gegners aufzeigen und in hohem Tempo nutzen. Die Viktoria-Mädchen waren diesem Fußball-Wirbel nur ganz selten gewachsen und mussten deshalb ein Tor nach dem anderen kassieren. 20 waren es nach den 80 Minuten Spielzeit, im Schnitt fiel also alle vier Minuten ein Tor für Bero.

Und da auch die Defensive zuverlässig arbeitete, geriet das Bero-Tor so gut wie nie in Gefahr. Mit anderen Worten, das Spiel endete 20:0 für Ava, Celine, Hannah H., Hannah K., Jacky, Jo, Julia, Kim, Lara, Lina, Lotti, Luca, Pia und Selin.

Was für ein Start in die Saison 2017/18! Am kommenden Sonntag (11.00 Uhr, Bero) besucht uns Grün-Weiß Neukölln, die sich in ihrem ersten Spiel 0:0 von Türkiyemspor trennten.

Sonntag, 3. September 2017

Erster Test der neuen B – gleich 10:0 gegen Adler!


„Die Woche war trotz des durchwachsenen Wetters und der nervigen Mücken sehr schön, in sportlicher und sozialer Hinsicht erkenntnis- und lehrreich, super lustig und für uns Erwachsene inzwischen auch ein bisschen wie Urlaub. Ihr habt tolle Töchter!“

Das schrieb Betreuerin Anja nach dem Trainingslager am Ruppinersee an die Eltern der neuen Bero-B, die in der Verbandsliga, der höchsten Berliner Spielklasse, antritt.  Sie wird gebildet von der „alten“ C1 verstärkt mit einigen Neuzugängen, die offensichtlich so gut in die Mannschaft passen wie ein Schlüssel in sein Schloss.

Das zeigte sich schon im ersten Testspiel gegen das Team des SV Adler, das am Ende der vergangenen Saison mit nur einer Niederlage als Landesliga-Meister in die B-Juniorinnen-Verbandsliga aufgestiegen ist.

Von der ersten Minute an dominierten die Beros das Spiel und ließen mit einer überzeugenden Defensivarbeit so gut wie keine Chance der Adler-Mädchen zu. Immer wieder wurden die häufigen Balleroberungen in hohem Tempo in gefährliche Konter umgewandelt, wobei der Ball geschickt in den Raum zwischen der sehr „hoch“ stehenden Abwehrkette der Adler-Mädchen und der Torhüterin gespielt wurde. Daraus fiel die Mehrzahl der zehn Tore, die am Ende auf der Spielnotizkarte des Schiedsrichters verzeichnet waren.

Und wenn er nicht so oft (allerdings fast immer zu Recht) „Abseits“ gepfiffen hätte, wäre noch das eine oder andere Törchen mehr gefallen. Aber auch so war es eine Demonstration allerbesten Mädchen-Fußballs durch die Beros. Besonders auffallend: Obwohl 17 Spielerinnen zum Einsatz kamen, gab es trotz der zwangsläufig relativ häufigen Wechsel nie einen Bruch im Spiel.

Nun haben natürlich – wie im „großen“ Fußball – Testspiele keine endgültige Voraussagekraft für das Geschehen in den Punktspielen der neuen Saison, aber ein Fingerzeig sind sie allemal. Und so gingen die Beros dann auch vergnügt und guter Dinge unter dem Beifall der Zuschauer vom Platz.

Optimismus ist angebracht!

Am kommenden Samstag gibt es einen weiteren Test. Dann geht es gegen die C2-Jungs von Bero. Anstoß ist um 12.00 Uhr auf dem schönsten Fußballplatz Berlins!

Das Aufgebot, mit dem der neue Trainer Stefan Ramme in die Verbandsliga-Saison 2017/18 geht: Ava, Carolin, Celine, Charlotte, Hannah H., Hannah K., Jacky, Jo, Julia, Kim, Lara, Lina, Lotti, Luca, Luise, Miria, Philine, Pia, Sanna, Selin.




LuLü

Montag, 17. Juli 2017

Zum Abschluss als B ein 7:0 beim Buchholz

Im letzten Punktspiel als B, konnten wir in Buchholz mit 7:0 einen schönen Ausstand feiern. Anschliessend gab es noch Eis und Getränke und eine kleine Rückschau. 
Mit dem vierten Platz können wir als Aufsteiger sehr zufrieden sein, zumal wir ein hohe Fluktuation hatten und praktisch kein Spiel mit der gleichen Startelf beginnen konnten ... Toll liebe B's!

Sonntag, 18. Juni 2017

5:2 gegen Türkiyemspor

Mit einer starken Leistung im letzten Heimspiel der Saison bezwangen die B's Tabellennachbar Türkiyemspor mit 5:2. 

Hier der BFV-Spielbericht: BERO-Türkiyemspor

Donnerstag, 8. Juni 2017

ALSACE GIRLS-CUP 2017

Für vier Tage waren die B im Elsass, um am renommierten Girls Alsace-Cup teil zu nehmen. Tolles Teilnehmerfeld, und jede Menge Spaß mit den Französischen Fussballerinnen. Sportlich lief es nicht ganz so wie erwartet, zu stark waren die meisten Französischen Teams, aber am Rande des Spielfeldes entstanden viele kleine Kontakte mit den Gastgebern. Besonders mit den Spielerinnen aus Montpellier, mit denen wir uns die Jugendherberge teilten, entstand ein enger Kontakt, der auch jetzt noch via Snapchat gepflegt wird, über alle Sprachgrenzen hinaus.
Am letzten Tag stand dann noch ein Besuch Europa-Park mit den Spielerinnen von ASM Belfort an - ein fulminanter Abschluss einer tollen Fahrt!

Danke an das Deutsch-Französische Jugendwerk, das die Reise zu einem Teil subventionierte. 

Hier ein paar Fotos:




Berri, Luca, Lia, Tonia, Manu, Mimi, Mia, Zoe, Nicky, Andreas, Daniel,
Stefan, Edda, Miri, Mare, Jule, Conor, Anna-Chiara





Sonntag, 28. Mai 2017

Endlich mal wieder ein Sieg.

Nach den vergangenen Schlappen gegen BWHN, Inter und vor allem GWN, war es sehr befreiend zu sehen, dass die Berolinas auch noch Spiele dominieren und gewinnen können. 
Wahrscheinlich war Viktoria sogar besser als GWN, aber die B's haben gut zusammengespielt und Ihr bestes gegeben um den Sieg klar zu machen. 
Zur HZ hätte es schon 4:0 stehen können, aber im Abschluss waren wir etwas zu schlampig. Im Gegenzug hatten die sympathischen Tempelhoferinnen auch zwei gute Chancen im Gewühl vor unserem Tor - konnten wir aber mit viel Glück kläre.
Am Ende war es eine Einzelaktion von Djamila in der 2. Hälfte, die zum Siegtreffer führte. Dennoch ist die Teamleistung über das ganze Spiel gesehen für die drei Punkte verantwortlich! 
Einen großen Teil der Erfolges tragen die C2 Spielerinnen Lena, Anna-Chiara, Jule, Milla, Anna, die beinahe die Hälfte des Teams stellten! Danke!

Jetzt geht es erstmal nach Frankreich zum Girls Alsace-Cup gegen Olympic Lyon und PSG.

Hier der BFV-Spielbericht: BERO-Viktoria '89